Vektor Vs. Pixel

Grundlagen

Pixelgrafiken bestehen aus einzelnen kleinen Bildpunkten. In der Bildbearbeitung und Drucktechnik spricht man daher von DPI. Was so viel heisst, wie „dots per inch“ oder Pixel (Punkte) per Inch. Eine Auflösung von 72dpi oder 300dpi, sagt uns daher, dass pro inch 300 Bildpunkte vorhanden sind. Vektorgrafiken werden aus geometrisch definierten Grundelementen zusammengesetzt und sind daher eher als mathematische Formelsammlung zu verstehen. Vektorgrafiken sind seltener im Internet zu finden, da sie im Consumer-Bereich nur wenig Anwendung finden.

Vektorgrafiken – Linien und Flächen, sowie Schriften und Logos.

Vektoren bestehen aus Linien, Kurven, Kreisen oder Polygonen die in ihrer Zusammensetzung komplexe Grafiken ergeben können. Diese sogenannten Primitiven benötigen nur wenige Angaben. Bei einem Kreis ist dies zum Beispiel die Position des Kreismittelpunktes und sein Radius. Zudem lassen sich verschiedene Eigenschaften wie die Linienstärke, die Konturfarbe oder diverse Füllmuster und Verläufe festlegen.

Vektorgrafiken eignen sich besonders zur Darstellung von geometrischen Designs und Schriften. Zudem benötigen sie oft bedeutend weniger Speicherplatz als Pixelgrafiken und lassen sich verlustfrei vergrößern oder verkleinern, weshalb sie in der Druckindustrie einen hohen Stellenwert besitzen.

Pixelgrafiken – Rastergrafiken, Fotos und das Internet

Eine Pixelgrafik, auch Bitmap- oder Rastergrafik genannt, besteht hingegen aus einzelnen Bildpunkten, die in einem Raster angeordnet werden und denen jeweils ein Farbwert zugeordnet ist. Elektronisch verarbeitete Bilder auf Webseiten im Film und Fernseen sind fast ausschliesslich Rastergrafiken.

Diese Grafikart definiert sich daher durch ihre Abmessung aus Höhe und Breite in Pixeln, die auch Bildauflösung genannt wird, sowie durch den Umfang der darstellbaren Farben, den man auch als Farbtiefe bezeichnet.

Rastergrafiken eigenen sich daher hervorragend zur Darstellung von Fotos und komplexen Farbverläufen. Ein großer Nachteil besteht jedoch in der starken Verschlechterung der Bildqualität sobald man diese Grafiken vergrößert, da durch die Rasterung ein sogenannter Treppeneffekt entsteht, welcher die Bilder dann „pixelig“ oder unscharf wirken lässt. Zudem wird bei Bildformaten, wie zum Beispiel den JPG-Dateien, eine verlustbehaftete Bildkompression eingesetzt, welche die Qualität weiter mindern kann.

In unseren Workshops gehen wir im Detail darauf ein:
– was beim Speichern von Bildern für das Internet zu beachten ist. (häufigster Fehler beim Speedtest!)
– wie man Verläufe richtig für den Druck vorbereitet
– in welchen Formaten man Logos gestalten sollte um sie dann auch verlustfrei drucken zu können
– wie man Pixelgrafiken im Unterschied zu Vektoren bearbeitet